Yurlu | Country (OmeU) beim Greenmotions Filmfestival

Zusammenfassung

Auch in diesem Jahr wird das Greenmotions Filmfestival wieder seine Türen für euch öffnen. Vom 11. bis 15. November laden wir zu spannenden Filmen, Diskussionen und Begegnungen ins Kommunale Kino ein. Jedes Jahr widmen wir einen Teil unseres Programms einer speziellen Frage. Das diesjährige Sonderthema lautet: “Anerkennung: Die Unsichtbaren sichtbar machen”. Einen Teil unseres Programms widmen wir somit Menschen und Realitäten, die oft unsichtbar bleiben, obwohl sie unser gesellschaftliches Miteinander und unser kollektives Wohlergehen entscheidend prägen.

Themen
Biodiversität & Naturschutz
Energie & Klima
Nachhaltigkeit
Soziales & Miteinander
Art der Veranstaltung
Film / Multimedia
Das Poster des Films „Yurlu Country – Healing 'Poison Country'“. Vor einer weiten, rötlichen Schluchtenlandschaft zeigt eine halbtransparente Doppelbelichtung das Porträt einer Person mit Schutzhaube und Atemschutzmaske sowie im Vordergrund zwei Menschen, die auf Pferden durch trockenes Gras reiten. Im Zentrum steht der Titel in großer, weißer Schrift, während am oberen Rand Festival-Lorbeeren und Filmzitate platziert sind und der untere Rand die Namen der Mitwirkenden sowie Produktionslogos zeigt.
Ausführliche Beschreibung

Eine liebevolle Ode an Yurlu (Heimatland) und ein intimes Portrait des letzten Jahres im Leben des Ältesten einer aboriginal-Gemeinde, der versucht, seine Kultur zu bewahren und seine von dem größten kontaminierten Ort der Südlichen Hemisphäre durchzogene Heimat zu teilen.

Banjima Ältester Maitland Parker nennt sein Yurlu auch „Poison-Country“ eine toxische Wahrheit, die ihren weg selbst in seinen eigenen Körper gefunden hat. Vor der atemberaubenden Kulisse der Pilbara Region in Westaustralien zeigt „Yurlu | Country“ die verherenden Auswirkungen der Wittenoom Asbestminen, wo Millionen von Tonnen Giftabfall Menschen und Natur vergiftet haben. Der Film beleuchtet die kaum diskutierten Folgen der Baupraktiken des letzten Jahrhunderts für die Orte, wo die Rohstoffe abgebaut wurden. Aber Maitland Parker ist auch ein inspirierendes Beispiel für die Resilienz von Gemeinschaften, die bis heute für Gerechtigkeit kämpfen.