Frauen im Erwerbsleben: Nachhaltig & ein Gewinn

WdN
Zusammenfassung

"Woche der Nachhaltigkeit" organisierert durch die IHK Südlicher Oberrhein

Ausführliche Beschreibung

In der Veranstaltung stellen wir die Arbeit der Kontaktstelle Frau & Beruf vor:

Wir bringen Frauen und regionale Wirtschaft zusammen über die gezielte Ansprache und Förderung weiblicher Fachkräfte, Unternehmenseinblicke vor Ort und das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen.

Außerdem schaffen wir Raum für neue Impulse und Best-Practice in Fachgesprächen und Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen.

Wir beraten Frauen z.B. zum Wiedereinstieg nach der Familienarbeit oder zur Berufsweg- und Aufstiegsplanung und initiieren Projekte, die sich an den konkreten Bedarfen der Frauen orientieren. Davon profitieren die regionalen Unternehmen, weil wir damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und -gewinnung leisten. Dies alles sind Themen, die die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen berühren. Und zwar folgende: No. 4: Hochwertige Bildung; No. 5: Geschlechtergleichheit; No. 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum; No. 10: Weniger Ungleichheiten.

Als Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein bringen wir die berufliche Gleichstellung von Frauen in doppelter Hinsicht nachhaltig voran: Einerseits fördern wir Frauen ganz individuell. Zum anderen bringen wir geschlechterbezogene Sichtweisen gezielt in die Unternehmen. Wir informieren Unternehmen über familienfreundliche Maßnahmen und motivieren Arbeitgeber:innen für eine familienbewusste Personalpolitik. Mit spezifischen Veranstaltungen zu gleichstellungsrelevanten Themen, beispielsweise zum beruflichen Wiedereinstieg, zu Work-Life-Balance oder zur Berufsweg- und Karriereplanung sensibilisieren wir Multiplikator:innen sowie Personalverantwortliche. Die Kontaktstelle agiert seit über 26 Jahren in Freiburg und wurde aufgrund ihres nachgewiesenen Erfolgs 2016 auf den gesamten Südlichen Oberrhein ausgeweitet.

Ihr Wirken ist dringend notwendig, denn: Am Südlichen Oberrhein werden im Jahr 2030 ca. 43.000 Fachkräfte fehlen (Fachkräftemonitor der IHK, Stand März 2021). Bereits heute fehlen gut qualifizierte Fachkräfte in einigen Branchen der südbadischen Wirtschaft. Potenzial für die zukünftige Fachkräftegewinnung besteht in der stärkeren Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels ist die Erschließung des Arbeitskräftepotenzials von Frauen zentral. Wichtige „Stellschrauben“ sind u.a.:

  • Erhöhung der Beteiligung an Aus- und Weiterbildung
  • Erhöhung des Arbeitszeitvolumens durch Vollzeit-Anstellungen oder Ausweitung der Teilzeit zu vollzeitnaher Teilzeit
  • Gewinnung der sog. stillen Reserve
  • berufliche Integration von Migrantinnen
  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.