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Imperiale Lebensweisen

Vortrag von Ulrich Brand
Zusammenfassung

Es ist wichtig zu verstehen, wie unsere derzeitige Lebensweise Kosten auslagert und damit zerstörerisch ist für Mensch und Natur. Die Autoren des Buches "Imperiale Lebensweise" erklären die Hintergründe und zeigen gleichzeitig Ideen für ein solidarisches Zusammenleben auf.

Ausführliche Beschreibung

Vortrag und Diskussion mit Ulrich Brand über die Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus – und über solidarische Alternativen dazu.

Die sozialen und ökologischen Krisen unserer Zeit werden durch eine imperiale Lebensweise verursacht, die sich viele Menschen im globalen Norden und zunehmend auch im globalen Süden zu eigen machen. Mit diesem Befund bürsten Ulrich Brand und Markus Wissen in ihrem Buch ‚Imperiale Lebensweise‘ die Diskussion um globale Nachhaltigkeit(-sziele) und eine angeblich für alle machbare grüne kapitalistische Wirtschaft kräftig gegen den Strich.

In seinem Vortrag legt Ulrich Brand das Konzept der imperialen Lebensweise dar, geht darauf ein, wie notwendig eine umfassende ’sozial-ökologische Transformation‘ ist und zeichnet Konturen eines solidarischen Zusammenlebens.

Ulrich Brand, aufgewachsen auf der Insel Mainau, forscht und lehrt heute an der Universität Wien, ist außerdem Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland und Mitherausgeber der ‚Blätter für deutsche und internationale Politik‘.

Am selben Wochenende findet an das Thema anschließend der Workshop Wege in die solidarische Lebensweise vom I.L.A. Kollektiv statt. Anmeldung bis 1. März.

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