"Terra Preta" für Bodenfruchtbarkeit und Klima

Die Fruchtbarkeit der Erde mit "Terra Preta" fördern und dabei den Klimawandel aufhalten
Linear-Kon-Tiki mit brennendem Feuer
  • Veranstaltungsdatum
    Sa., 04.12.21, 12:30 - 15:30
  • Eintritt / Kosten
    Spendenbasis, Richtwert 18 €
Zusammenfassung

Modul 1: Lerne aktivierte Pflanzenkohle selbst herzustellen, die eine wichtige Zutat der "Terra Preta" (Schwarze Erde) für die Bildung von Dauerhumus ist. Außerdem ermöglicht sie viel CO2 im Boden zu speichern.
Ort: Garten in St. Georgen
Anmeldung an: monica.lueers@wandelgarten-freiburg.de

Ausführliche Beschreibung

Mit „Terra Preta“ (portug.: Schwarze Erde) wird die schwarze, besonders humusreiche und sehr fruchtbare Erde bezeichnet, die indigene Völker vor 2.000 bis 7.000 Jahren im Amazonasgebiet hergestellt haben. Sie verwendeten dafür Küchenabfälle, Knochen, Gräten, Muscheln, Asche, Ausscheidungen, Enzyme, Mikroorganismen und 10-20% Pflanzenkohle. Eigenschaften der Terra Preta: gute Durchlüftung, leichte Erwärmbarkeit, hohe Wasserhaltekapazität und Wasserleitfähigkeit, was zu hohen Erträgen und anhaltender Fruchtbarkeit führt.

Was wird im Kurs vermittelt?
Im ersten Modul stellen wir Pflanzenkohle im Linear-Kon-Tiki her, der im WandelGarten ausgeliehen werden kann. Anschließend aktivieren wir die Pflanzenkohle, d.h. dass wir sie mit Feuchtigkeit, Nährstoffen und Mikroorganismen aufladen – denn nur die aktivierte Pflanzenkohle kann dem Bodenleben und den Pflanzen hilfreich sein.

Modul 2 folgt bei Gelegenheit. Thema: Ansetzen der Terra Preta